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UGC-Briefing: Was Creator vor dem Dreh wirklich brauchen

Ein klares Briefing schafft Raum für natürliche Inhalte. Diese Angaben helfen bei Skript, Dreh, Freigabe und den späteren Ad-Varianten.

Advertical ·

Ein UGC-Briefing soll nicht jede Bewegung vorschreiben. Es soll die Entscheidungen klären, die ein Creator ohne eure Produktkenntnis nicht treffen kann. Je klarer diese Grundlage ist, desto mehr Spielraum bleibt für eine glaubwürdige Umsetzung.

Eine Zielgruppe, eine Situation, eine Botschaft

Beschreibe, für wen das Video gedacht ist und in welcher Alltagssituation das Produkt relevant wird. „Menschen zwischen 25 und 45“ reicht dafür selten aus. Hilfreicher ist zum Beispiel: Eine Person kennt die Produktkategorie bereits, ist aber unsicher, welche Variante zu ihrem Bedarf passt. Daraus ergibt sich eine andere Geschichte als bei jemandem, der das Problem noch gar nicht benennen kann.

Formuliere anschließend die Hauptbotschaft in einem Satz. Wenn fünf gleich wichtige Vorteile im Briefing stehen, fehlt die Priorität für den Schnitt. Weitere Argumente können eigene Varianten oder ergänzende Szenen bekommen.

Produktwissen und Grenzen mitgeben

Creator brauchen korrekte Produktnamen, die wichtigsten Merkmale und Hinweise zur tatsächlichen Anwendung. Markiere, welche Aussagen belegt sind und welche Formulierungen eure Marke nicht verwenden möchte. Eine persönliche Erfahrung darf nicht erfunden werden, nur weil sie im Skript gut klingt.

Füge auch praktische Informationen hinzu: Wann kommt das Produkt an, was muss vorbereitet werden und wer beantwortet Rückfragen? Solche Details entscheiden oft darüber, ob ein geplanter Drehtag sinnvoll genutzt werden kann.

Pflichtaufnahmen von kreativen Vorschlägen trennen

Eine kurze Shotlist kann Packung, Anwendung, Produktdetail und eine konkrete Alltagsszene umfassen. Kennzeichne diese Pflichtaufnahmen eindeutig. Referenzen für Tonalität oder Bildsprache gehören daneben, nicht als widersprüchliche zweite Anleitung darüber.

Wenn mehrere Hooks getestet werden sollen, plane sie vor dem Dreh. Dann kann der Creator verschiedene Einstiege aufnehmen, während Licht und Setting noch stehen. Das ist meist leichter als später fehlende Szenen aus einem fertigen Video herauszuschneiden.

Den Weg zum fertigen Asset klären

Definiere Seitenverhältnisse, Untertitel, benötigtes Rohmaterial und Exporte. Wer erstellt den ersten Schnitt? Wer prüft ihn und bis wann? Welche Nutzungen und Laufzeiten sind vereinbart? Diese Angaben gehören vor die Aufnahme, nicht erst in die Diskussion über die finale Datei.

Ein Freigabeprozess mit gebündeltem Feedback hält die nächste Version nachvollziehbar. Kommentare direkt am Video helfen, den gemeinten Moment eindeutig zu benennen.

Nach dem Test besser briefen

Halte fest, welche Frage eine Variante beantworten soll. Teile anschließend die relevanten Learnings mit dem Produktionsteam: War das Angebot unklar? Fehlte eine Anwendungsszene? Hat ein anderer Einstieg die Botschaft verständlicher gemacht? Daraus entsteht das nächste Briefing.

Bei Advertical sind Strategie und Skript, Creator-Auswahl und UGC-Produktion Teil desselben Prozesses. Sprich mit uns, wenn ihr daraus eine regelmäßige Produktionsroutine machen wollt.

Bring das nächste Briefing in die Produktion.

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